Donnerstag, 15. Juli 2010

tag 15 - nairobi

hab dann gestern doch noch ein zimmer für den rest des tages bekommen, noch einmal im garten abgehangen und aufs meer geschaut, noch einmal hervorragend lunch gegessen, und nach einem schläfchen gings am nachmittag wieder zurück nach nairobi.

so langsam ist es hier fast schon vertraut und ich würde den weg bald alleine finden...

britta und lyna und ralph (per skype) haben mich mit "happy birthday" begrüßt, britta hatte lecker eingekauft und den tisch gedeckt, es gab geschenke, und so hatte ich dann auch noch einen richtigen kleinen geburtstag. sehr schön!

heute nun mein letzter tag in nairobi. ich genieße noch mal dieses schöne haus und seinen garten, war kurz im village market für letzte einkäufe und fotos, bringe jetzt mein blog halbwegs aufs laufende, und heute abend gehen wir noch mal zusammen essen zum abschied. morgen früh um halb 6 kommt stephen und bringt mich zum flughafen.

habe übrigens nachträglich einige fotos zu meinen posts hinzugefügt. wer also einen weiteren eindruck bekommen möchte, möge noch mal die alten posts angucken. leider weigert er sich gerade, die fotos zu nakuru und baobab hochzuladen, warum auch immer. hole ich dann zuhause nach.

kann jetzt schon mal sagen, es war eine ganz wunderbare reise. doof war wirklich nur, dass ich die meiste zeit ziemlich angeschlagen und am kränkeln war, und deshalb manches nicht so genießen konnte, wie ich es gerne getan hätte. aber davon mal abgesehen war es einfach nur toll und auf diesem wege auch noch mal danke an britta und ralph, die mir hier alles so schön gemacht haben!

Mittwoch, 14. Juli 2010

tag 14 - baobab

kleiner nachtrag zu gestern: hab mich dann doch an den strand getraut und bin ne halbe stunde durch die wellen gehuepft und war dann auch gluecklich!
bingo war auch nicht schlimm, weil schnell vorbei, und last but not least habe ich eine kleine bibliothek entdeckt und ein gutes buch gefunden. alles gut.

heute morgen so frueh aufgestanden, dass ich den pool wieder fuer mich hatte und dazu einen kleinen aber ungestoerten strandspaziergang machen konnte. jetzt muss ich leider aus meinem zimmer raus und meine sachen mit mir rumschleppen, das ist etwas aergerlich. was solls.

uebrigens gibts hier ne menge affen (zwei verschiedene arten) auf dem gelaende und die guards sind alle mit zwillen bewaffnet, falls die affen zu dreist werden und die balkone hochklettern oder was klauen wollen. manchmal ganz lustig anzusehen, wenn die guards den affen hinter rennen...

kleines fazit - das hotel und die anlage sind wirklich traumhaft, das einzige, was wirklich stoert, ist die musikbeschallung. gestern gabs zum lunch deutschen schlager, das geht echt gar nicht und ist wirklich belaestigend. davon mal abgesehen gibt es nichts auszusetzen und wer solche art ferien mag, dem kann ich das hier echt empfehlen. ich hab allerdings auch festgestellt, dass ich solche art ferien nicht mag und jetzt weiss, dass ich auch in zukunft keinen pauschalurlaub buchen werde.

Dienstag, 13. Juli 2010

tag 13 - baobab

bin immer noch krank. hat den vorteil, dass ich wegen verstopfter nase und husten nicht mehr schlafen konnte und so frueh aufgestanden bin, dass ich den pool ganz fuer mich alleine hatte und auch die erste beim fruehstueck war, so dass ich mich fuer mein leckeres omelette nicht anstellen musste.

der anschliessende strandspaziergang war dann leider wie befuerchtet nicht so dolle. theoretisch koennte man hier stundenlang an einem bluetenweissen, wunderschoenen strand entlanglaufen. praktisch hat man immer einen beachboy an den hacken, der irgendwas von einem will und einem hoellisch auf die nerven geht. mir verleidet das leider komplett die lust daran, das resort zu verlassen, obwohl ich eigentlich gerne auch noch mal in diesem wunderbaren wasser schwimmen wuerde. echt bloed.

heute abend gibts bingo, was mich doch an meine zeit in malta erinnert, wo mich das bingo vor meiner haustuer immer genervt hat....

aber ich will nicht nur meckern. es ist hier wirklich wunderschoen, das personal ist freundlich, das essen extrem lecker, und zwei tage nichtstun ist vielleicht auch mal ganz gut.

Montag, 12. Juli 2010

tag 12 - baobab beach resort kueste

ich wollte ja auch noch weissen strand und palmen sehen, also hatte ich noch zwei naechte im baobab beach resort an der kueste bei mombasa gebucht. heute frueh den flieger genommen, nach einer stunde waren wir da, nicht in mombasa selbst, sondern auf einem kleinen mini-flughafen in der naehe des hotels.

hier alles soweit so schoen - strand ist weiss, palmen gruen, wasser tuerkisblau - aber so ganz mein ding ist es hier nicht. nach der exklusivitaet der letzten locations ist hier doch alles sehr gross und wuselig und ich bin ziemlich genervt, dass der schoene pool, der nicht mal ueberlaufen ist, weil jetzt noch vorsaison ist, mit grauenhafter musik (doch wirklich, einmal hoerte ich modern talking!) beschallt wird. mal gucken. heute erstmal angekommen und mal schauen, wie der tag morgen wird.

tag 10 + 11 - nakura

morgens in aller fruehe los - was auch eine gute idee war, weil wir dadurch eine ganz gute zeitplanung hatten, inklusive schoenem fruehstuecks-picknick unterwegs - gen nakuru, u.a. um flamingos zu gucken. der nationalpark dort ist relativ klein und ueberschaubar, landschaftlich ganz schoen, und zeichnet sich eben dadurch aus, dass da der lake nakuru ist, wo flamingos leben. die sind auch ziemlich beeindruckend und es war toll, die zu beobachten. was ich nicht wusste, dort leben auch recht viele wasserbueffel (von denen uns einer ziemlich bloed fand, so dass wir schnell das weite gesucht haben)und auch nashoerner! von denen haben wir drei gesehen, die sind richtig toll und wir waren echt beeindruckt! ansonsten gabs da noch ne menge affen, auch toll!

zum abend sind wir in unsere lodge gefahren, haben dort gegessen und fussball geguckt (zusammen mit leicht grenzwertigen oesterreichern) und am naechsten tag noch die schoene location genossen und gegen nachmittag wieder zurueck nach nairobi gefahren.

war ein superschoenes wochenende!

Freitag, 9. Juli 2010

tag 9 - nairobi - besser

heute morgen, als ich auwachte, war ralph schon angekommen. er hat sich dieses wochenende von seinem job in nigeria freigenommen, um mit uns zur sunbird lodge nach nakura zu fahren, worüber ich mich sehr freue - schließlich war ich ja ursprünglich mal hierher gefahren, um ihn in seinem kenia zu besuchen.

da er vom nächtlichen flug etwas müde und ich ja auch nicht auf der höhe war, haben wir den tag ruhig angehen lassen und haben erst am nachmittag das haus verlassen, um in einem ganz netten café einen späten lunch zu nehmen. dann britta von ihrer arbeit abgeholt und in den village market, die beiden haben ein paar sachen erledigt, ich habe auf den massai markt geguckt aber nichts gekauft, dann waren wir noch minigolf spielen, und den abend sind wir dann auch nicht mehr ausgegangen sondern haben den schön zuhause verbracht.

morgen geht es ganz früh nach nakura zur sunbird lodge, wo es vor allem flamingos aber auch andere tiere und landschaft zu sehen gibt. bin sehr gespannt!

am montag fliege ich dann ganz früh an die küste, um auch noch strand + palmen mitzunehmen. bin auch darauf gespannt!

vielleicht also erst wieder einen post, wenn ich am donnerstag wieder in nairobi bin.

Donnerstag, 8. Juli 2010

tag 8 - ich bin krank

mir ging's schon in der mara nicht gut. erkältung, erschöpft, irgendwie angeschlagen. wahrscheinlich kommt jetzt der ganze stress der letzten wochen zum vorschein.

bin
um 10 aufgestanden, gefrühstückt,
um 12 wieder ins bett gegangen,
um 14 uhr wieder aufgestanden und zum village market gelaufen
um 16 uhr wieder zurück und wieder ins bett gegangen
um 18 uhr mit decke auf's sofa.

jetzt mit ibuprofen und brittas kürbissuppe im bauch geht's besser.
morgen noch mal nen ruhigen machen und dann hoffe ich, dass ich am wochenende wieder fit bin.

tag 7 - massai dorf


ganz gut und lange geschlafen, schön gefrühstückt, ein bisschen rumgedödelt, und dann mit moses, einem massai-guide, den berg runter an ner kleinen zebra-herde vorbei zum massai dorf gelaufen. moses hat mir derweil was erzählt und ich ihm, und im dorf hat mich ein anderer guide erwartet. hab mir eine hütte angeschaut, die frauen haben getanzt und gesungen, ich wurde einmal rumgeführt, und dann habe ich mir noch ein total überteuertes andenken gekauft. das ganze so richtig touristisch, aber ich wollte mir das doch gerne anschauen und fand es letztlich auch ganz interessant. hat jemand das buch "die weiße massai" gelesen oder den film gesehen? jetzt, wo ich das gesehen habe, ist es mir gleich noch mal mehr ein rätsel, dass jemand freiwillig aus unserem kulturkreis so leben will. moses konnte mich dann auch nicht überreden, auch in ein massai dorf zu ziehen...

wieder zurück kam ich grad rechtzeitig zum lunch, den ich in netter gesellschaft mit einem griechen vom auswärtigen amt (oder so)verbracht habe, und dann musste ich auch schon wieder sachen packen und daniel, der mich schon abgeholt hatte, hat mich zum airstrip gebracht, wo ich mit einem winzflieger (toll, die fliegen nicht so hoch und man kann toll gucken) zurück nach nairobi geflogen bin.

stephen hat mich abgeholt und wir sind durch den üblichen stau nach hause gefahren, wo britta und lyna mich schon mit abendessen erwartet haben. schön!

tag 6 - safari






safari ist so ne sache.

wir sind morgens um 8 losgefahren und hatten den ganzen tag für safari geplant mit einem lunch-picknick. ich war wieder mit simon und den netten spaniern im jeep und weil wir ja den ganzen tag zeit hatten, sind wir dieses mal weiter hinaus in die mara gefahren.

ich bin schon ein bisschen hin und her gerissen:

einerseits ist es total toll, diese wunderschönen tiere so nah zu sehen. wir haben hyänen von ganz nah gesehen, immer wieder gazellen, ich fand die giraffen total abgefahren, am fluss gab es ganze herden von flusspferden, riesengroße krokodile - und das highlight (wenn man das überhaupt so sagen kann), waren die löwen. wir haben ein löwenpärchen gesehen, einen schlafenden vater mit seinen jungen, löwinnen auf der lauer nach zebras, und teilweise nur zwei, drei meter vom wagen entfernt. ich war schon ziemlich hin und weg.

andererseits stehen dann halt manchmal bis zu fünf, sechs wagen um die tiere herum und auch wenn sie wenig beeindruckt scheinen und das irgendwie offenbar auch gewohnt sind, hat man doch das gefühl, dass man stört. sicherlich ist der tourismus ein grund dafür, dass diese gebiete geschützt werden, aber es ist schon fraglich, inwieweit das ein schutz ist, wenn die tiere permanent belästigt werden.

wieder im camp war noch genug zeit für dusche und ein bisschen ausruhen, und dann ging's rüber zum dinner.

die haben das wirklich sehr nett gemacht. man kann sich, wenn man mag, am lagerfeuer treffen, schon mal was trinken und sich von dem dort arbeitenden massai was erzählen lassen. derweil wird das buffet aufgebaut und das fleisch gegrillt, und dann wird im offenen zelt gegessen. ich hatte einen platz bei einer ganz netten deutschen familie, bei denen ich auch schon zum frühstück saß, und so also nette gesellschaft. war aber so platt, wie alle, dass ich um halb zehn in mein zelt gegangen bin, wo der nette steward schon die decken aufgeschlagen und eine wärmflasche ins bett gelegt hat, und ziemlich schnell eingeschlafen bin.

Mittwoch, 7. Juli 2010

tag 5 - masai mara




stephen hat mich um halb 7 abgeholt, weil ich angst hatte, zu spät zum flieger zu kommen - und dann war ich viel zu früh da und saß fast 2 stunden doof rum. egal.

der flieger war so mittelgroß und der flug von 45 minuten in die masai mara relativ kurz und ganz schön, weil diese kleinen flieger ja nicht so hoch fliegen und man ganz gut gucken kann.

in die mara fliegt man, um safari zu machen. das ist sozusagen das gleiche gebiet, was wir grzimek-geprägten kinder unter serengeti kennen. die serengeti ist in tansania und der teil, der in kenia ist, ist die masai mara. die tiere sind da teilweise permanent, teilweise ziehen die herden von einem teil in den anderen. für diese migration war ich leider ein bisschen zu früh, die großen gnu herden sind jetzt noch auf dem weg von der serengeti in die mara.

machte aber nix, das ganze war nämlich total toll!
der kleine flieger hat mitten in der savanne auf einer piste gelandet, ich war die einzige, die ausgestiegen ist, und in einem landrover hat daniel auf mich gewartet und zum camp gebracht. auf dem weg dahin sind wir schon an zebras und topis (so ne gazellenart) vorbeigefahren, ich begeistert! das camp liegt oben auf nem berg, man braucht ca. ne halbe stunde, um da rauf und runter zu kommen, weil der weg einfach mies ist und man wird auch ganz schön durchgeschüttelt. dafür hat man von oben einen umwerfenden blick in die savanne.
das camp besteht aus zelten, die über das gelände verstreut sind, zentrum ist ein zelt, von wo aus das essen serviert wird und wo man abends noch sitzen kann, wenn man möchte (inklusive bar) und die wohnzelte sind so verstreut, dass man seinen nachbarn nicht mehr sieht. fotos folgen dann gelegentlich. diese zelte sind voll ausgestattet mit eigenem kleinen badezimmer, groß und schön eingerichtet. mir hat eigentlich nur robert redford gefehlt, ansonsten war es das totale karen blixen luxus kolonialzeit feeling.

hatte noch ein wenig zeit, die aussicht zu genießen, dann gab es lunch, draußen mit bick auf die mara. dann ein wenig zeit für ein schläfchen, und nachmittags ging es dann los zum ersten game drive. fahrer war dieses mal simon und ich habe mir den wagen mit einer ganz netten spanischen familie geteilt, die mir freundlicherweise immer mal eins ihrer ferngläser gereicht haben.

das wäre zwar nicht immer notwendig gewesen, weil wir so nah an die tiere rangefahren sind, dass man das gar nicht brauchte, andere tiere waren aber auch relativ weit weg, so dass es ganz schön war, so ein teil zu haben.

wir haben topis, gazellen, elefanten, einen geparden, einen geier, büffel, zebras und giraffen gesehen.