Samstag, 17. Juli 2010

nachtrag

vielleicht noch mal sowas wie ein fazit:
kenia ist schon ein tolles land! ein bisschen schade fand ich, dass man sich nicht so frei bewegen kann, immer auf security achten und aufpassen, dass man sich nicht in unsichere gefilde begibt. man kann halt nicht einfach irgendwo spazierengehen und herumlaufen. die menschen, die einem nichts böses wollen, sind allerdings ausgesprochen freundlich. alle fragen immer, woher man kommt und wohin man geht und man hat das gefühl, dass man willkommen ist. ich hatte jedenfalls eine wunderbare zeit!

tag 16 - rückfahrt

mein flug sollte um 9.05 gehen
(was nicht stimmte, ich hatte mich verguckt, es war 9.55)
also dachte ich, fahren wir um 6.30 los, damit wir dicke zeit haben, dass ich um 8.00 am kenyatta airport bin.
steven fand, er muss mich um 5.30 abholen, damit wir den traffic umgehen.
wir waren dann um kurz nach 6 am flughafen, also mal eben gut 3 stunden zu früh.
dachte ich.
steven hat mir zum abschied noch einen hug gegeben, was ich sehr süß fand, und mich dann an einer langen schlange VOR dem flughafengebäude abgesetzt.
ich stand dann erstmal eine gute halbe stunde an, um durch die security zu kommen, um überhaupt erstmal in den flughafen reinzukommen.
dann stand ich etwa eine knappe halbe stunde an, um einzuchecken.
immigration form ausfüllen, damit die kenianer auch wissen, dass man ihr schönes land wieder verlässt, wegen pass rauskramen und wieder reinkramen ca. 7 minuten.
dann stand ich etwa eine halbe stunde an, um durch die passkontrolle zu kommen.
dann bin ich im flughafengebäude ungefähr eine halbe stunde rumgelaufen, um ein nettes café zu finden. gabs nicht. also bin ich wieder zurückgelaufen und habe das nicht nette café vom anfang genommen, um einen tee zu trinken.
um in das flugzeug zu kommen, musste man noch mal anstehen, durch eine komplizierte passkontrolle gehen (die haben noch mal jeden pass fotokopiert) und durch eine security gehen, um dann noch ne ganze zeit in einem anderen raum herumzusitzen.
also, alles in allem hatte ich jetzt nicht das gefühl, wesentlich zu früh gekommen zu sein....
gestartet sind wir mit ner stunde verspätung.
der flieger war halb leer, was ganz angenehm war, weil ich die reihe für mich alleine hatte. hab mich nur gefragt, wieviel verspätung wir gehabt hätten, wenn der flieger voll gewesen wäre und doppelt so viele pässe fotokopiert hätten müssen...
die verspätung hatte der pilot zum glück wieder aufgeholt, so dass wir pünktlich in paris gelandet sind und ich meinen flieger nach hamburg gut bekommen habe. mein gepäck hat's leider nicht geschafft, womit ich aber schon fast gerechnet hatte. ich bin dann glücklich zuhause angekommen, mein gepäck einen tag später, und jetzt bin ich also wieder in hamburg.

ich hoffe, mein bericht hat spaß gemacht. wer fotos sehen will, ist herzlich eingeladen! ansonsten gehts jetzt wieder weiter mit meinem hamburg.

Donnerstag, 15. Juli 2010

tag 15 - nairobi

hab dann gestern doch noch ein zimmer für den rest des tages bekommen, noch einmal im garten abgehangen und aufs meer geschaut, noch einmal hervorragend lunch gegessen, und nach einem schläfchen gings am nachmittag wieder zurück nach nairobi.

so langsam ist es hier fast schon vertraut und ich würde den weg bald alleine finden...

britta und lyna und ralph (per skype) haben mich mit "happy birthday" begrüßt, britta hatte lecker eingekauft und den tisch gedeckt, es gab geschenke, und so hatte ich dann auch noch einen richtigen kleinen geburtstag. sehr schön!

heute nun mein letzter tag in nairobi. ich genieße noch mal dieses schöne haus und seinen garten, war kurz im village market für letzte einkäufe und fotos, bringe jetzt mein blog halbwegs aufs laufende, und heute abend gehen wir noch mal zusammen essen zum abschied. morgen früh um halb 6 kommt stephen und bringt mich zum flughafen.

habe übrigens nachträglich einige fotos zu meinen posts hinzugefügt. wer also einen weiteren eindruck bekommen möchte, möge noch mal die alten posts angucken. leider weigert er sich gerade, die fotos zu nakuru und baobab hochzuladen, warum auch immer. hole ich dann zuhause nach.

kann jetzt schon mal sagen, es war eine ganz wunderbare reise. doof war wirklich nur, dass ich die meiste zeit ziemlich angeschlagen und am kränkeln war, und deshalb manches nicht so genießen konnte, wie ich es gerne getan hätte. aber davon mal abgesehen war es einfach nur toll und auf diesem wege auch noch mal danke an britta und ralph, die mir hier alles so schön gemacht haben!

Mittwoch, 14. Juli 2010

tag 14 - baobab

kleiner nachtrag zu gestern: hab mich dann doch an den strand getraut und bin ne halbe stunde durch die wellen gehuepft und war dann auch gluecklich!
bingo war auch nicht schlimm, weil schnell vorbei, und last but not least habe ich eine kleine bibliothek entdeckt und ein gutes buch gefunden. alles gut.

heute morgen so frueh aufgestanden, dass ich den pool wieder fuer mich hatte und dazu einen kleinen aber ungestoerten strandspaziergang machen konnte. jetzt muss ich leider aus meinem zimmer raus und meine sachen mit mir rumschleppen, das ist etwas aergerlich. was solls.

uebrigens gibts hier ne menge affen (zwei verschiedene arten) auf dem gelaende und die guards sind alle mit zwillen bewaffnet, falls die affen zu dreist werden und die balkone hochklettern oder was klauen wollen. manchmal ganz lustig anzusehen, wenn die guards den affen hinter rennen...

kleines fazit - das hotel und die anlage sind wirklich traumhaft, das einzige, was wirklich stoert, ist die musikbeschallung. gestern gabs zum lunch deutschen schlager, das geht echt gar nicht und ist wirklich belaestigend. davon mal abgesehen gibt es nichts auszusetzen und wer solche art ferien mag, dem kann ich das hier echt empfehlen. ich hab allerdings auch festgestellt, dass ich solche art ferien nicht mag und jetzt weiss, dass ich auch in zukunft keinen pauschalurlaub buchen werde.

Dienstag, 13. Juli 2010

tag 13 - baobab

bin immer noch krank. hat den vorteil, dass ich wegen verstopfter nase und husten nicht mehr schlafen konnte und so frueh aufgestanden bin, dass ich den pool ganz fuer mich alleine hatte und auch die erste beim fruehstueck war, so dass ich mich fuer mein leckeres omelette nicht anstellen musste.

der anschliessende strandspaziergang war dann leider wie befuerchtet nicht so dolle. theoretisch koennte man hier stundenlang an einem bluetenweissen, wunderschoenen strand entlanglaufen. praktisch hat man immer einen beachboy an den hacken, der irgendwas von einem will und einem hoellisch auf die nerven geht. mir verleidet das leider komplett die lust daran, das resort zu verlassen, obwohl ich eigentlich gerne auch noch mal in diesem wunderbaren wasser schwimmen wuerde. echt bloed.

heute abend gibts bingo, was mich doch an meine zeit in malta erinnert, wo mich das bingo vor meiner haustuer immer genervt hat....

aber ich will nicht nur meckern. es ist hier wirklich wunderschoen, das personal ist freundlich, das essen extrem lecker, und zwei tage nichtstun ist vielleicht auch mal ganz gut.

Montag, 12. Juli 2010

tag 12 - baobab beach resort kueste

ich wollte ja auch noch weissen strand und palmen sehen, also hatte ich noch zwei naechte im baobab beach resort an der kueste bei mombasa gebucht. heute frueh den flieger genommen, nach einer stunde waren wir da, nicht in mombasa selbst, sondern auf einem kleinen mini-flughafen in der naehe des hotels.

hier alles soweit so schoen - strand ist weiss, palmen gruen, wasser tuerkisblau - aber so ganz mein ding ist es hier nicht. nach der exklusivitaet der letzten locations ist hier doch alles sehr gross und wuselig und ich bin ziemlich genervt, dass der schoene pool, der nicht mal ueberlaufen ist, weil jetzt noch vorsaison ist, mit grauenhafter musik (doch wirklich, einmal hoerte ich modern talking!) beschallt wird. mal gucken. heute erstmal angekommen und mal schauen, wie der tag morgen wird.

tag 10 + 11 - nakura

morgens in aller fruehe los - was auch eine gute idee war, weil wir dadurch eine ganz gute zeitplanung hatten, inklusive schoenem fruehstuecks-picknick unterwegs - gen nakuru, u.a. um flamingos zu gucken. der nationalpark dort ist relativ klein und ueberschaubar, landschaftlich ganz schoen, und zeichnet sich eben dadurch aus, dass da der lake nakuru ist, wo flamingos leben. die sind auch ziemlich beeindruckend und es war toll, die zu beobachten. was ich nicht wusste, dort leben auch recht viele wasserbueffel (von denen uns einer ziemlich bloed fand, so dass wir schnell das weite gesucht haben)und auch nashoerner! von denen haben wir drei gesehen, die sind richtig toll und wir waren echt beeindruckt! ansonsten gabs da noch ne menge affen, auch toll!

zum abend sind wir in unsere lodge gefahren, haben dort gegessen und fussball geguckt (zusammen mit leicht grenzwertigen oesterreichern) und am naechsten tag noch die schoene location genossen und gegen nachmittag wieder zurueck nach nairobi gefahren.

war ein superschoenes wochenende!

Freitag, 9. Juli 2010

tag 9 - nairobi - besser

heute morgen, als ich auwachte, war ralph schon angekommen. er hat sich dieses wochenende von seinem job in nigeria freigenommen, um mit uns zur sunbird lodge nach nakura zu fahren, worüber ich mich sehr freue - schließlich war ich ja ursprünglich mal hierher gefahren, um ihn in seinem kenia zu besuchen.

da er vom nächtlichen flug etwas müde und ich ja auch nicht auf der höhe war, haben wir den tag ruhig angehen lassen und haben erst am nachmittag das haus verlassen, um in einem ganz netten café einen späten lunch zu nehmen. dann britta von ihrer arbeit abgeholt und in den village market, die beiden haben ein paar sachen erledigt, ich habe auf den massai markt geguckt aber nichts gekauft, dann waren wir noch minigolf spielen, und den abend sind wir dann auch nicht mehr ausgegangen sondern haben den schön zuhause verbracht.

morgen geht es ganz früh nach nakura zur sunbird lodge, wo es vor allem flamingos aber auch andere tiere und landschaft zu sehen gibt. bin sehr gespannt!

am montag fliege ich dann ganz früh an die küste, um auch noch strand + palmen mitzunehmen. bin auch darauf gespannt!

vielleicht also erst wieder einen post, wenn ich am donnerstag wieder in nairobi bin.

Donnerstag, 8. Juli 2010

tag 8 - ich bin krank

mir ging's schon in der mara nicht gut. erkältung, erschöpft, irgendwie angeschlagen. wahrscheinlich kommt jetzt der ganze stress der letzten wochen zum vorschein.

bin
um 10 aufgestanden, gefrühstückt,
um 12 wieder ins bett gegangen,
um 14 uhr wieder aufgestanden und zum village market gelaufen
um 16 uhr wieder zurück und wieder ins bett gegangen
um 18 uhr mit decke auf's sofa.

jetzt mit ibuprofen und brittas kürbissuppe im bauch geht's besser.
morgen noch mal nen ruhigen machen und dann hoffe ich, dass ich am wochenende wieder fit bin.

tag 7 - massai dorf


ganz gut und lange geschlafen, schön gefrühstückt, ein bisschen rumgedödelt, und dann mit moses, einem massai-guide, den berg runter an ner kleinen zebra-herde vorbei zum massai dorf gelaufen. moses hat mir derweil was erzählt und ich ihm, und im dorf hat mich ein anderer guide erwartet. hab mir eine hütte angeschaut, die frauen haben getanzt und gesungen, ich wurde einmal rumgeführt, und dann habe ich mir noch ein total überteuertes andenken gekauft. das ganze so richtig touristisch, aber ich wollte mir das doch gerne anschauen und fand es letztlich auch ganz interessant. hat jemand das buch "die weiße massai" gelesen oder den film gesehen? jetzt, wo ich das gesehen habe, ist es mir gleich noch mal mehr ein rätsel, dass jemand freiwillig aus unserem kulturkreis so leben will. moses konnte mich dann auch nicht überreden, auch in ein massai dorf zu ziehen...

wieder zurück kam ich grad rechtzeitig zum lunch, den ich in netter gesellschaft mit einem griechen vom auswärtigen amt (oder so)verbracht habe, und dann musste ich auch schon wieder sachen packen und daniel, der mich schon abgeholt hatte, hat mich zum airstrip gebracht, wo ich mit einem winzflieger (toll, die fliegen nicht so hoch und man kann toll gucken) zurück nach nairobi geflogen bin.

stephen hat mich abgeholt und wir sind durch den üblichen stau nach hause gefahren, wo britta und lyna mich schon mit abendessen erwartet haben. schön!